Thailand: Was wir auf unserer Weltreise mit Baby und Kleinkind bisher beobachtet haben

Familyacross auf dem Flughafen von Chiang Mai, Thailand

Ein Reisender ohne Beobachtungsgabe ist wie ein Vogel ohne Flügel.(Moslih Eddin Saadi)

Seit zwei Monaten reisen wir durch Thailand. Gestartet sind wir in Bangkok. Wir waren auf Phuket, in Khao Lak, im Khao Sok Nationalpark, in Suratthani, Chiang Mai, Pai, Khon Kaen und Udon Thani. Von der Großstadt, über die Insel, das Meer, Seen, Berge, bis hin zur Hochebene haben wir die landschaftliche Vielfalt Thailands kennengelernt. Und es gäbe noch mehr zu erkunden, da sind wir sicher. Wir sind im Auto, Zug, Taxi, mit dem Bus, Fahrrad, Moped gefahren, mit dem Flugzeug geflogen und viel gelaufen. Dadurch kamen wir mit so vielen verschiedenen Menschen, nicht nur aus Thailand, in Kontakt. Es waren schöne, herzliche, erschreckende, abstoßende, einladende, in Erinnerung bleibende Begegnungen. Die Anzahl der Tempel, die wir besucht und entdeckt haben kennen wir nicht. Obwohl die thailändische Küche vielfältig und unglaublich köstlich ist, vermissen wir französischen Käse, deutsches Brot und selbstgemachte Marmelade. Was haben wir noch in den letzten zwei Monaten in Thailand wahrgenommen?

Das Anzünden von Räucherstäbchen gehört zum Lebens- und Glaubensalltag. Jeden Morgen gehen die Thais in ihren Tempel oder begehen ihr Ritual zu hause, was durch die offenen Türen doch irgendwie in der Öffentlichkeit stattfindet. Thais verehren die Mönche (nicht die Nonnen!). Sie bereiten ihnen allmorgendlich Essen zu. Mönche fliegen erster Klasse und werden kostenlos in Bussen und Taxis mitgenommen.

Jeder TukTuk-Fahrer besitzt eine Hängematte, in der er sich zwischendurch ausruhen kann. Und genauso machen es die Thais auf ihren Longtailbooten. Das Leben in Thailand soll süß sein. Unser Insulinspiegel ist hier einfach mal aufs Doppelte angestiegen. Zucker gehört in jedes Getränk und Gericht. Schmeckt super und macht süchtig. Überall wohin wir gehen, begegnet uns ein Lächeln. Ein Lächeln kann Zugewandtheit bedeuten, es täuscht aber auch über ein Ärgernis hinweg. Es dauerte eine Weile bis wir das unterscheiden konnten. Jetzt lächeln wir auch immer.

Josef lachend in Udon Thani, Thailand

Thai-Massagen sind klasse, und zweideutig, so wie in Udon Thani, wo neben den einheimischen Thais fast ausschließlich westliche Männer im Durchschnittsalter von geschätzten 60 Jahren (vorübergehend) leben. Die Natur in Thailand ist atemberaubend schön. Dazu zählen auch die unendlich vielen Wasserfälle. Sie bieten die schönsten Badeparadiese. In Pai sind wir mit Josef und Aaron im Beisitz Moped gefahren, und es war spitze! Wahrscheinlich müssen wir einen Motorradführerschein machen, denn das motorisierte Zweiradfahren durch die Natur macht einfach Spaß. An jedem Ort, wo wir waren, haben wir nach Yoga und Reiki im öffentlichen Leben gesucht. Yoga taucht im öffentlichen Leben nur dort auf, wo auch Touristen sind. Es ist nicht Teil der thailändischen Tradtition, sondern vielmehr eine moderne Erscheinung, die aus dem Westen übernommen wird.

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Aaron im Kinderparadies vom Marina Waterpark in Khon Kaen, Thailand

Bevor wir nach Thailand reisten, hörten wir immer wieder „Thais seien so unglaublich kinderlieb“. Wir haben den Umgang mit Kindern als eher wenig achtsam empfunden. Kinder bekommen auf den ersten Blick viel Aufmerksamkeit. Doch der Umgang ist eher Entertainment und wirkte auf unsere Kinder zum Teil verschreckend. Es gibt wenige öffentliche Einrichtungen für Kinder oder kinderfreundliche Lokale mit Kindersitzen und Ähnlichem. In öffentlichen Parks findet man Spielplätze, allerdings ohne Sonnenschutz. Deshalb kann man sich dort nur am frühen Abend aufhalten. Das mussten wir erst einmal lernen.

Moped mit Beiwagen fahren in Pai, Thailand

 

Ein Eintrag zu „Thailand: Was wir auf unserer Weltreise mit Baby und Kleinkind bisher beobachtet haben

  • Hallo Daniel, ich habe gestern von Jürgen gehört, das Steffi an Lungenentzündung erkrankt ist. Ihr bekommt von uns allen aus dem 2. Kurs Fernreiki. Wäre es nicht besser Zurückzufliegen, damit sie hier in Deutschland behandelt werden kann? Jürgen sagte, das die Behandlung dort nicht so effektiv ist. ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass Steffi schnell wieder gesund wird.Ich werde für sie beten. Eure Heidi

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